Missionare von der Heiligen Familie

Missionare von der Heiligen Familie

Jesus Christus sagt im Matthäus Evangelium: „Die Ernte ist gross, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden“ (Mt 9,37-38). Der französischen Priester Johannes Berthier fühlte sich von diesem Wort des Herrn so stark angesprochen, dass er einen grossen Teil seines Lebens dieser Sorge Jesu widmete. Im Jahr 1895 gründete er unsere Ordensgemeinschaft und benannte sie nach der Heiligen Familie. Wir fühlen uns besonders der Mission, der Förderung von geistlichen Berufen und der Familienseelsorge und verpflichtet.

P. Johannes Berthier MS

Gründer der Ordensgemeinschaft der Missionare von der Heiligen Familie

Aktuelles

Unser Glaube

Begegnungen

P. Wilhelm von Rüden
Begegnungen in Wertschätzung und Achtsamkeit, in Of­fenheit und Toleranz, sind die Chance, „Hand in Hand“, und nicht allein auf dem Weg zu sein, sondern im Miteinander Christus in der Welt darzustellen, und ihm in der Welt ein Gesicht zu geben.

Besinnung 103 - Genesis 28, 11-17

Alois Hüging MSF

Die Treppe des Jakob

„Er sah eine Treppe, die auf der Erde stand und bis zum Himmel reichte. Auf ihr stiegen Engel Gottes auf und nieder. Und siehe, der Herr stand oben und sprach: Ich bin der Herr, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks“ (Gen 28,13-14).
Als Jakob vor seinem Bruder Esau fliehen musste, übernachtete er bei Bet-El im Freien. Dort hatte er einen ungewöhnlichen Traum. Er sah eine Treppe, die bis zum Himmel ragte. Oben an der Treppe sah er Gott, der sich vorstellte als der Gott Abrahams und Isaaks. Dieser wiederholte die Verheissung, die er Abraham gegeben hatte: „Durch dich und deine Nachkommen werden alle Geschlechter der Erde Segen erlangen“. Jakob und seine Nachkommen haben im göttlichen Plan den Auftrag, ein Segen für andere zu sein.

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Besinnung 102 - Johannes 1,5-11

Alois Hüging MSF

 „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (Joh 1,9-11).

Der Evangelist Johannes sagt zum Kommen des Messias in Israel: „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“. Die meisten Juden im Umfeld Jesu erkannten ihn nicht als den von Gott gesandten Retter Israels. Das könnte uns verwundern, weil Israel doch seit vielen Generationen den Messias erwartete. Ihre Vorstellung vom kommenden Messias war durch Wunschdenken irregeführt. Manche Juden beriefen sich auf eine Vision des Propheten Daniel (vgl. Daniel 7,13-14). Dieser hatte einen Retter Israels schauen dürfen, der Herrscher eines ewigen Reiches sein würde. Das ewige Reich aus der Schau Daniels wurde jedoch sehr einseitig auf ein Reich im irdischen Sinn gedeutet und missverstanden. Wahrscheinlich hat aber nicht die Vision des Daniel, sondern eine innere Bereitschaft der Menschen zu Gewalt eine falsche Messiaserwartung gefördert.

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Besinnung 101 - Johannes 8,3-11

Alois Hüging MSF

Jesus und die Sünderin

„Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie seine Antwort gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort“ (Joh 8,7-9).

      Der Psalm 145 sagt: „Der Herr ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Gnade“. Vor dem Hintergrund dieses Gedankens, finden wir einen guten Zugang zu einer Meditation über das Evangelium von der Ehebrecherin.

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Besinnung 100 - Johannes 2,1-11

Alois Hüging MSF

Die Hochzeit zu Kana

„Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut“ (Joh 2,3-5)!

      Jesus war von einem der führenden Pharisäer zu einem Essen eingeladen. Da nutzte er die Gelegenheit, die Anwesenden darüber zu belehren, wen sie zu einem Essen einladen sollten, nämlich Arme und einfache Leute, von denen sie keinen Vorteil erwarten könnten. Da unterbrach ihn einer der Gäste voll Freude und sagte: „Selig, wer im Reich Gottes am Mahl teilnehmen darf“ (Lk 14,15). Dieses Wort passt gut zur Hochzeit in Kana. Was Johannes berichtet, ist eine Hochzeit unweit von Nazareth. Johannes beschreibt in seinem Evangelium ganz konkrete Erlebnisse, bei denen er selber anwesend war. Er erzählt sie jedoch so, dass er jeweils auch eine tiefere theologische Bedeutung vermitteln kann. Der Bericht über die Hochzeit zu Kana will vor allem zur Freude im Glauben anregen.

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Besinnung 99 - Mk 13, 24-31

Alois Hüging MSF

Die Wiederkunft Jesu in Herrlichkeit

„Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen. Und er wird die Engel aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels“ 
(Mk 13,26-27).

      Der vorliegende Text aus dem Markus Evangelium ist eine Anfrage an uns alle. Glauben wir nur, dass Jesus am Ende der Zeiten kommt mit großer Macht und Herrlichkeit oder verspüren wir eine freudige Erwartung für sein verheißenes Kommen? Jeder weiß, dass Erwarten mehr bedeutet als die Annahme, dass Jesus als Richter und Erlöser wiederkommen wird. Das Kommen des Herrn hoffnungsvoll erwarten, setzt einen lebendigen Glauben voraus,

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