Missionare von der Heiligen Familie

Missionare von der Heiligen Familie

Jesus Christus sagt im Matthäus Evangelium: „Die Ernte ist gross, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden“ (Mt 9,37-38). Der französischen Priester Johannes Berthier fühlte sich von diesem Wort des Herrn so stark angesprochen, dass er einen grossen Teil seines Lebens dieser Sorge Jesu widmete. Im Jahr 1895 gründete er unsere Ordensgemeinschaft und benannte sie nach der Heiligen Familie. Wir fühlen uns besonders der Mission, der Förderung von geistlichen Berufen und der Familienseelsorge und verpflichtet.

P. Johannes Berthier MS

Gründer der Ordensgemeinschaft der Missionare von der Heiligen Familie

Aktuelles

Unser Glaube

Begegnungen

P. Wilhelm von Rüden
Begegnungen in Wertschätzung und Achtsamkeit, in Of­fenheit und Toleranz, sind die Chance, „Hand in Hand“, und nicht allein auf dem Weg zu sein, sondern im Miteinander Christus in der Welt darzustellen, und ihm in der Welt ein Gesicht zu geben.

Besinnung 90 - Markus 10,33-45

Alois Hüging MSF

„Wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele“ (Mk 10,45).

Die Heilung eines Blinden bei Jericho: 10,46-52

       Jesus näherte sich der Stadt Jerusalem. Da sagte er seinen Jüngern, dass der Menschensohn den Hohepriestern ausgeliefert und schliesslich getötet werde. Jesus hatte bereits zweimal zuvor von seinem bevorstehenden Leiden gesprochen. In seiner inneren Not und in der Angst vor dem, was ihn in Jerusalem erwartete, sprach er darüber zu seinen Jüngern. Sicher wollte er auf seinem schweren Gang nach Jerusalem Freunde um sich haben, die mitfühlten. Das war ihm nicht vergönnt. Jesus hatte gerade von seinem Leiden gesprochen, und unmittelbar danach kamen zwei Apostel zu ihm mit einer Bitte. Sie wollten im künftigen Reich Gottes links und rechts neben ihm sitzen. Kein Wort zu der gerade gehörten Leidensvorhersage! Es ging den beiden Aposteln um ihren persönlichen Vorteil. Hatten die beiden Apostel überhaupt nicht zugehört? War es Egoismus oder Verblendung? Möglicherweise lebten die Apostel wie viele Leute in Israel in der Vorstellung, der Messias werde als geistlicher und politischer Führer ein grossartiges Reich mit viel Ruhm und Ehre für Israel errichten. Johannes und Jakobus träumten bereits von ihrer Sonderstellung in diesem Reich

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Besinnung 89 – Johannes 6,60-68

Alois Hüging MSF

Die Eucharistie spaltet die Christen

„Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher. Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen? Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens“ (Joh 6,68).

      Nach der Brotvermehrung waren viele Leute von Jesus so begeistert, dass sie ihn zum König ausrufen wollten. Bevor das geschehen konnte, verbarg er sich und ging auf die andere Seite des Sees. Es dauerte aber nicht lange, bis sie ihn fanden. Dann sagte Jesus, er werde ihnen ein anderes Brot geben. Dieses andere Brot sei eine Speise. Er werde ihnen sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken geben. Da war die Begeisterung für Jesus bei den meisten zu Ende. Was Jesus sagte, konnten sie nicht annehmen, und ihr Vertrauen zu ihm war nicht gross genug, ihm einfach blind zu vertrauen. Sie sagten: „Was er sagt ist unerträglich. Wer kann das hören“ (Joh 6,60)? „Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher“ (Joh 6,66).

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Besinnung 88 - Markus 6,7-13

Alois Hüging MSF

„Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen“ (Markus 6,7-8).

       Häufig wird mit Bedauern festgestellt, dass der Glaube unter den Christen schwach geworden ist. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Viele Menschen sind gläubig. Was die einzelnen Christen aber glauben, ist keineswegs einheitlich. Die Meinungen gehen da weit aus einander, auch bei vielen Katholiken, die doch das kirchliche Lehramt haben.

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Markus 6,7-13

Aussendung der Zwölf

„Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen“ (Markus 6,7-8).

       Häufig wird mit Bedauern festgestellt, dass der Glaube unter den Christen schwach geworden ist. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Viele Menschen sind gläubig. Was die einzelnen Christen aber glauben, ist keineswegs einheitlich. Die Meinungen gehen da weit aus einander, auch bei vielen Katholiken, die doch das kirchliche Lehramt haben. Die Bindung an die jeweilige Kirche ist oft dürftig. Vielfach ist der Glaube vieler Christen sehr persönlich geprägt. Sie ertragen es nicht, wenn jemand behauptet, sein Glaube sei doch der richtige. Und wenn dann noch jemand meint, die katholische Lehre sei die einzig richtige, werden nicht wenige Menschen unangenehm. Eine allgemein gültige Glaubenslehre wird von vielen Christen rundweg abgelehnt. Das ist die Stimmungslage, in unserer Zeit.

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Besinnung 87 - 2 Korinther 12,7-10

Alois Hüging MSF                                          
                                                                                                                          

„Damit ich mich wegen der einzigartigen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Stachel ins Fleisch gestoßen: ein Bote Satans, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe“ (2 Kor 12,7).

       Die Apostel und der heilige Paulus hatten eine tiefe Erkenntnis der Liebe Christi zu den Menschen. Die Apostel hatten Jesus einige Jahre aus nächster Nähe erleben dürfen. Sie waren dabei, als er Kranke heilte, Tote in das Leben zurück rief und wie er mit grosser Vollmacht seine Lehre vom Reich Gottes vortrug. Ihre persönlichen Erfahrungen wurden prägend für ihr ganzes Leben.

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