Geschrieben am . Veröffentlicht in Unser Glaube.

Begegnungen

P. Wilhelm von Rüden

Begegnungen in Wertschätzung und Achtsamkeit, in Of­fenheit und Toleranz, sind die Chance, „Hand in Hand“, und nicht allein auf dem Weg zu sein, sondern im Miteinander Christus in der Welt darzustellen, und ihm in der Welt ein Gesicht zu geben.

Das Gesicht Jesu Christi verblasst in unseren Tagen, in unserer Gesellschaft aber immer mehr, weil immer mehr Menschen meinen ohne IHN auszukommen, ohne IHN ihr Leben meistern zu können.

Das Gesicht Jesu Christi bekommt Schrammen und Ab­schürfungen, wo das Miteinander nicht gelingt, wo das Miteinander nicht gewollt wird, wo Menschen, die der Zu­wendung bedürfen nicht beachtet werden, wo die Not von Menschen nicht gesehen wird und ihre, von Gott gegebene Würde mit Füßen getreten wird.

Die Schrammen und Abschürfungen können nur heilen, wenn Menschen sich die Hand reichen und zur Versöh­nung bereit sind, wenn sie barmherzig sind, wenn die Liebe siegt.

 Nur wer sich zurücknehmen kann, wer barmherzig ist und liebt, kann anderen einen Raum geben, den der ande­re/die andere braucht um Leben zu können. 

Lass Dir von Menschen die Hand reichen und reich Du ihnen deine Hand, dann seid ihr eine Gemeinschaft in Christus, dann zeigt Ihr das Gesicht Christi in unsrer Welt und helft der Botschaft Christi zum Sieg.

Wer die Hand eines Menschen annimmt, der lässt sich von Gott an die Hand nehmen und so, und nur so kann das menschliche Leben gelingen. Mit Gott an unsrer Seite sind wir auf der sicheren Seite, denn Gott hat am Ende das letzte Wort.