Maria, unser Vorbild im Glauben

 Wilhelm von Rüden MSF

 Marienfrömmigkeit ist vielen Menschen unserer Tage fremd. Aber wichtig zu wissen ist dies: Marienfrömmigkeit ist immer Christusfrömmigkeit.

Maria als Mutter Jesu Christi steht zwar im Zentrum des Glaubens, ist aber nicht die Mitte unseres Glaubens. Sie führt uns als unsere Mutter

 

zur Mitte des Glaubens, zur Quelle, zu Jesus Christus, dem Urheber des Lebens. Die wesentlichen Eigenschaften eines glaubenden Menschen

können wir an Maria ablesen: Wer glaubt hat Vertrauen, wer glaubt,

der setzt bedingungslos auf Gott,

wer glaubt, öffnet sich dem Willen Gottes und macht Gottes Willen zu seinem,

und hält nicht seinen Willen für den Willen Gottes.

Wer glaubt ist selbstlos, hat ein Herz für andere und

Versucht, Liebe weiter zu schenken, die Liebe, die ihm/ihr von Gott zukommt.

Wer glaubt hat Ausdauer, auch in schweren und harten Zeiten, ja sogar in der Aussichtslosigkeit. Wer glaubt weiß Gott an seiner Seite.

Darum mahnt Maria die Menschen bei der Erscheinung von La Salette - (19.09.1846) - zur Sonntagsruhe und zum Gottesdienst,
zu Gebet und Umkehr, zur Buße und zu radikaler Umkehr.

Wir müssen wachsam sein, damit wir uns im Alltag nicht verlieren, damit wir unsere Mitte - Jesus Christus - nicht verlieren,

denn ER ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

 

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